LuSt, Die... auf Befriedigung eines stark empfundenen Bedürfnisses oder Mangels zielender Antrieb wie auch die mit der Befriedigung verbundene positive Gefühlsqualität; In der Philosophie sieht der Hedonismus im Streben nach Lust den tiefsten Beweggrund für jegliches Handeln.
Hochschulpolitik sollte Spaß machen und aus altruistischen Intentionen entstehen. Die LuSt (Liste unabhängiger Studierender) trägt ihr Programm schon im Namen.
Wir setzen uns zusammen aus Studierenden vieler Fachrichtungen, die eines gemeinsam haben:
Wir engagieren uns und gehen im Umfeld des unabhängigen Modells und des studentischen Lebens schon einigen Ämtern nach. Wir tun das, weil wir Freude daran haben und das Studium und die Studierendenschaft bereichern wollen. Die Erfahrungen, die wir in Fachschaftsarbeit, Kulturangeboten und vielem anderen gesammelt haben, wollen wir der Studierendenschaft auch im Studierendenparlament wieder zu Gute führen.
Wir haben keine Parteiideologien im Hinterkopf und möchten auch nicht unsere Lebensläufe aufpolieren. Wir haben einfach LuSt an der Sache.
Ungebunden --- Undogmatisch --- Gesellschaftsliberal --- Engagiert
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Für eine Gleichbehandlung aller Studierender
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Alle Studierende müssen unabhängig ihres Geschlechts, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität gleich behandelt werden. Das gilt sowohl für Prüfungen, als auch in der Verwaltung oder dem alltäglichen Zusammensein der Studierenden. Deshalb haben wir im Dezember 2010 eine Satzungsänderung angeregt in der das Frauenreferat zu einem Gleichstellungsreferat umgewandelt wurde. Die Aufgabe des Gleichstellungsreferats ist es alle benachteiligten Gruppen zu vertreten.
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Hochschulzugang für alle, unabhängig der sozialen Herkunft
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Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Deshalb darf es keine unnötigen Hürden für den Hochschulzugang geben. Insbesondere darf die soziale Herkunft nicht entscheidend sein. Viele Statistiken zeigen aber, dass besonders in Deutschland der Zugang zu einer Hochschule stark von der sozialen Status der Eltern abhängt (s. u.a. die Sozialbefragung des Deutschen Studentenwerks 2009). Deshalb müssen Anreize, für Kinder aus "niedrigen sozialen Schichten" geschaffen werden um ihnen einen Zugang zu den Hochschulen zu ermöglichen. Ein möglicher Weg dazu ist eine Erhöhung der BAföG-Sätze.
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Für die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft
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Baden-Württemberg-weite Forderungen
Wir freuen uns über die Pläne der Landesregierung die Verfasste Studierendenschaft (VS) wieder einzuführen. Für eine gut funktionierende studentische Vertretung müssen unserer Meinung nach folgende Punkte im Gesetz vorhanden sein:
- Satzungsautonomie
Für die Organisation der Studierendenschaft gibt es viele verschiedene Modelle. All diese Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach Bedingungen vor Ort unterschiedlich schwer ins Gewicht fallen. Deshalb muss jede Studierendenschaft selbst entscheiden können, wie sie sich organisiert. Ein Modell, das sowohl an Hochschulen mit wenigen hundert, als auch an welchen mit 30.000 Studierenden gut funktioniert gibt es nicht.
- Politisches Mandat
Die Studierendenschaft muss die Möglichkeit haben ihren Standpunkt in der Öffentlichkeit zu vertreten. Deshalb braucht sie unbedingt ein politisches Mandat, mit dem sie die Studierenden in allen ihren Belangen, die sie als Studierende treffen, vertreten kann. Konkret bedeutet das, dass der Studierendenschaft erlaubt werden muss auch Themen außerhalb der Hochschulpolitik zu behandeln, wenn sie die Studenten direkt betreffen z.B. BAföG, Wohnungsbau etc.. Ihr sollte aber verboten werden zu allgemeinpolitischen Themen Stellung zunehmen z.B. Bundeswehreinsätze im Ausland, da diese Themen die Studierenden nicht in ihrer Funktion als Studierende, sondern als Bürger der BRD betreffen.
- Pflichtmitgliedschaft
Durch die Immatrikulation an einer Hochschule wird man automatisch Mitglied an dieser und ist somit von Entscheidungen, die im Präsidium, Senat oder Fakultätsrat gefällt werden direkt betroffen. Deshalb muss jeder Studierender auch Mitglied der Studierendenschaft sein, die die Vertretung der studentischen Meinung in diesen Gremien organisiert.
- Finanzautonomie
Als politische Vertretung muss der Studierendenschaft finanziell unabhängig von möglichen politischen Gegnern sein. Ansonsten läuft sie immer Gefahr, dass ihr die Gelder, die sie für ihre Arbeit braucht, gestrichen werden. Deshalb muss es in der Hand der Studierendenschaft liegen, wofür sie die ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausgibt. Um Missbrauch zu vermeiden muss die Finanzaufsicht bei einer unabhängigen Stelle z.B. dem Landesrechnungshof liegen.
- Beitragsfreiheit
Damit die Studierendenschaft sowohl handlungsfähig als auch unabhängig von externen Sponsoren ist, muss der Studierendenschaft erlaubt werden Beiträge von ihren Mitgliedern zu erheben. Um Missbrauch zu vermeiden wollen wir am KIT die Hürden für eine Erhöhung der Beiträge aber möglichst hoch setzen. Insbesondere sind wir der Meinung, dass die Fachschaften einer Erhöhung zustimmen müssen.
Forderungen zur Organisation am KIT
Die Organisation der VS am KIT soll sich an den bisherigen Strukturen des U-Modells orientieren. Das bedeutet insbesondere ein Zweikammernmodell mit einem uniweit gewählten Studierendenparlament (StuPa) und einer Fachschaftenkonferenz (FSK), zu der jede Fachschaft einen Vertreter entsendet. Anders als im U-Modell sollen aber die Fachschaft in mehr Entscheidungen als bisher eingebunden werden. Insbesondere wichtige Entscheidungen, wie die Wahl des AStA, grundlegende Änderungen an der Satzung, Änderungen an der Finanzordnung oder eine Erhöhung der Beiträge soll nur mit Zustimmung der Fachschaften möglich sein. Hierzu sollte überlegt werden, ob für diese Themen gemeinsame Sitzungen des StuPas mit Vertretern der Fachschaften in der Satzung verankert werden sollen. Durch die neue Macht, die die Fachschaften bekommen, muss auch die Arbeit der FSK stärker formalisiert werden. So ist es ratsam, dass die FSK sich eine Leitung wählt, die zu den Sitzungen einlädt und leitet und die FSK gegenüber dem StuPa vertritt. Die bisherigen Komponenten der direkten Demokratie (Vollversammlungen und Urabstimmungen) sollen in ihrer jetzigen Form beibehalten werden. Beschlüsse von Vollversammlungen und Urabstimmungen sind höher angesiedelt als die Beschlüsse des StuPa und der FSK, d.h. Vollversammlungen und Urabstimmungen können deren Beschlüsse revidieren.
Wir möchten, dass Vertreter in den offiziellen Gremien wie dem Senat nicht direkt, sondern durch das StuPa gewählt werden. Dies ist notwendig, da in den Gremien die Meinung der Studierendenschaft vertreten werden soll, wie sie im StuPa und der FSK gebildet wurde und nicht nur die private Meinung der Vertreter. Um diese Verantwortung gegenüber dem StuPa und der FSK zu unterstreichen sollten die Vertreter auch von ihnen gewählt werden.
Weiter wollen wir dass Studierende, die wichtige aber zeitaufwändige Ämter in der Studierendenschaft übernehmen, eine angemessene Verlängerung für Fristen in ihrem Studium bekommen. Besonders durch die Bologna Reformen bleibt vielen Studierenden nicht mehr genügend Zeit sich neben dem Studium in zeitaufwändigen Ämtern zu engagieren. Damit die studentische Vertretung am KIT funktionieren kann wird aber genau dieses Engagement gebraucht. Deshalb soll den Studierenden, die Zeit für diese wichtige Arbeit aufwenden eine Verlängerung bei Fristen zugesprochen werden, damit sie durch ihr Engagement keinen Nachteil erfahren.
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Für eine sinnvolle Weiterentwicklung des KIT
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Auch wenn das KIT seit über zwei Jahren besteht ist der Fusionsprozess noch lange nicht abgeschlossen. Zur Zeit wird das extra für die Fusion geschriebene KIT-Gesetz neu gefasst. Unser Ziel bei der Weiterentwicklung des KIT ist es, die inneren demokratischen Strukturen des KIT zu stärken. Dabei soll der Senat gegenüber dem Aufsichtsrat und dem Präsidium gestärkt werden. Insbesondere müssen wichtige Aufgaben, wie die Wahl des Präsidiums, der Beschluss über die Funktionsbeschreibungen neuer Professuren und der Finanzordnung vom Aufsichtsrat an den Senat gehen. Außerdem soll die Sitzung des Senats nicht mehr vom Präsidium sondern von einem gewählten Ausschuss geleitet werden.
Weiter fordern wir, dass die Studierenden endlich vom Zusammenschluss zum KIT profitieren. Der bisherige Fokus der Fusion lag klar bei der Zusammenlegung der Verwaltung und anderer Einrichtung sowie bei der Neuorganisation der Forschung. Für die Lehre gibt es zwar ein Konzept, dieses wird allerdings nicht konsequent umgesetzt. Deshalb fordern wir, dass mehr leitende Wissenschaftler vom Campus Nord kapazitätsneutral in der Lehre eingesetzt werden. Weiter muss endlich der Posten des Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten besetzt werden. Der Posten ist zur Zeit mit dem zweiten Präsidenten besetzt. Dieser hat aber neben der Organisation der Lehre auch viele andere Aufgaben. Außerdem wollen wir ein nebenamtliches, studentisches Präsidiumsmitglied einführen, das die Sicht des Präsidiums auf die studentischen Belange stärkt und die Zusammenarbeit mit dem Präsidium koordiniert.
Bei der Neuorganisation des KIT, die in den nächsten Jahren ansteht sprechen wir uns klar für die Beibehaltung der Fakultäten aus. Für die Lehre ist es absolut notwendig, dass es klare Ansprechpartner gibt, an den man sich wenden kann, wenn es Probleme bei der Organisation der Lehre gibt. Außerdem müssen Änderungen am Studiengang mit allen Beteiligten abgestimmt werden, was eine ständige Kommunikation braucht. Sollten die Studiengänge in Zukunft zwischen zwei oder mehr Instituten stehen, sehen wir die Gefahr, dass die Punkte nicht mehr gewährleistet werden können. Schon Heute treten die meisten Probleme in der Lehre auf, wenn die Kommunikation zwischen den Fakultäten fehlt. Durch das Auseinanderreißen der Fakultäten und somit das Aufteilen der Verantwortung für die Studiengänge auf mehrere Institute würde den Bedarf zur Kommunikation und somit auch die Anfälligkeit für Fehler drastisch steigern. Wir sehen die Gefahr, dass dadurch ein Studium am KIT unmöglich wird.
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Für eine sinnvolle Ausgestaltung des Bachelor/Master System
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Wir sehen den Master als Regelabschluss. Deshalb muss es für jeden Bachelorabsolventen einen Studienplatz im Master geben. Der Übergang vom Bachelor in den Master muss dabei weiter verbessert werden. Insbesondere muss darauf geachtet werden, dass es keine Lücke zwischen dem Abschluss des Bachelor und dem Anfang des Masters gibt. In diesen Lücken sind die Absolventen offiziell exmatrikuliert und somit keine Studierenden mehr. Dies zieht aber eine Reihe von Problemen z.B. mit dem BAföG, der Krankenversicherung und vielem mehr mit sich. Deshalb muss es möglich sein sich zu jedem Zeitpunkt in den Masterstudiengang einzuschreiben, um diese Lücke zu vermeiden.
Den besten Weg diese Probleme zu umgehen sehen wir darin, den Bachelor- und Masterstudiengang zu einem 10 semestrigen Studiengang zusammenzufassen, dessen Abschluss der Master ist. Der Bachelor Abschluss wird dabei "nebenher" im Studium erlangt. Dadurch wird die Lücke beim Übergang vom Bachelor zum Master verhindert. Außerdem kann jeder, der ein Studium anfängt sicher sein auch einen Master machen zu können. Insgesamt vereint dieses Modell die Vorteile des Bachelor- und Mastersystems mit denen des Diploms, indem es einen durchgängigen 10 semestrigen Studiengang beinhaltet, der aber flexibel ist und den Wechsel zwischen den Hochschulen, ähnlichen Studiengängen oder in die Wirtschaft zulässt.
Weiter setzten wir uns dafür ein, dass zusätzlich zum Titel Master auch weiterhin das Diplom vergeben wird. Das Diplom ist in vielen Bereichen als Abschluss international anerkannt. In manchen Bereichen (besonders bei den Ingenieurwissenschaften) ist es sogar einem Zeichen für Qualität geworden. Durch die Vergabe beider Titel hat der Absolvent die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welchen der beiden Titel er verwenden möchte.
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Für die Flexibilisierung des BAföG beim Übergang von Bachelor zum Master
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Durch die Einführung des Bachelor-/Mastersystems wurden die durchgängigen Diplom- bzw. Magisterstudiengänge in zwei getrennte Bachelor- und Masterstudiengänge aufgeteilt. Dadurch kommt es insbesondere beim Übergang vom Bachelor in den Master zu Problemen bei der Fortzahlung des BAföG. Zum Einen muss ein Masterstudent, nachdem er in den Masterstudiengang aufgenommen wurde einen neuen Antrag stellen, auch wenn er bereits davor BAföG bekommen hat. Dieser Antrag muss neu bearbeitet werden, was in der Regel mehrere Wochen dauert. Zum Anderen kann ein Masterstudium nur am Anfang eines Semesters nach Vollendung des Bachelors angefangen werden. Fällt die Abgabe der Bachelorarbeit in die Mitte des Semesters kann der Student erst am Anfang des nächsten Semesters offiziell das Masterstudium beginnen. In beiden Fällen bekommen die Studierenden über längere Zeit kein BAföG, obwohl ihnen dieses zusteht. Das kann für viele, die auf das Geld angewiesen sind, ein großes Problem darstellen. Darum muss das BAföG beim Übergang vom Bachelor in den Master flexibilisiert werden.
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Für die Abschaffung der Studiengebühren und eine Mitbestimmung bei der Vergabe der Ausgleichsmittel
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Wir freuen uns über den Beschluss des Landtages die Studiengebühren zum Sommersemester 2012 abzuschaffen. Studiengebühren sind eine unnötige Hürde und haben vor allem sozial Schwächere davor abgeschreckt ein Studium zu beginnen. Für die Vergabe der Ausgleichsmittel fordern wir, dass diese nur im Einvernehmen mit den Studierenden vergeben werden. Die Mittel sollen gezielt für die Sicherung und Verbesserung der Lehre verwendet werden. Dies kann aber nur zusammen mit den Studierenden geschehen.
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Für eine bessere Zusammenarbeit der studentischen Gremien
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Eine gute studentische Vertretung kann es nur dann geben, wenn die verschiedenen studentischen Gremien und Gruppen zusammen arbeiten. Wir setzen uns dafür ein, die Arbeit der Fachschaften, des StuPas und des UStAs besser zu vernetzen und somit die studentische Vertretung weiter zu stärken.
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Gegen den Abbau der Geisteswissenschaften am KIT
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Die Geistes- und Sozialwissenschaften haben am KIT, das seinen Fokus auf Natur- und Ingenieurswissenschaften legt, eher eine Randexistenz. Das KIT legt aber Wert darauf eine "Universität des Landes Baden-Württemberg" zu sein. Das verpflichtet sie unserer Meinung nach aber auch, ein möglichst breites Spektrum an Disziplinen zu vertreten, wozu auch die Geistes- und Sozialwissenschaften gehören. Des Weiteren ist für die technische Weiterentwicklung nicht nur die fachliche Kompetenz wichtig. Mensch und Technik sind immer miteinander verbunden. Auch diese Verbindung muss erforscht und betrachtet werden. Das KIT als größte technische Forschungseinrichtung in Deutschland bietet hierfür eine perfekte Umgebung.
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Für besser Studienbedingungen für Lehrämtler
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Im Lehramtsstudium kann man oft das Gefühl bekommen, zwischen zwei Stühlen zu sitzen, da die Veranstaltungen im Programm der unterschiedlichen Fakultäten nur 'nebenher' geführt werden und es in der Regel keinen zentralen Ansprechpartner gibt. Dem wollen wir gleich von Anfang an versuchen etwas entgegenzusetzen. Wir setzen uns dafür ein, dass es neben den O-Phasen für jede Studienrichtung auch eine eigene Lehramtsophase geben soll, so dass Lehrämtler neben Teilen der fachspezifischen O-Phasen auch allgemeine Informationen zum Lehramtsstudium hier in Karlsruhe bekommen können und Gelegenheit haben, sich untereinander auszutauschen. Außerdem wollen wir, dass die bereits bestehende Kooperation zwischen dem KIT und der PH Karlsruhe weiter ausgebaut wird.
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Für eine bessere Integration und Beratung für ausländische Studierende
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Ein Studium in Karlsruhe ist für ausländische Studierende um einiges schwieriger als für Deutsche. Neben den sprachlichen und kulturellen Schwierigkeiten fernab der Heimat müssen viele ständig darauf achten die Bedingungen für ihr Visum zu erfüllen. Erfüllen sie diese einmal nicht droht sofort die Abschiebung. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob sie kurz vor ihrem Abschluss stehen und fachlich absolut keine Probleme in ihrem Studium haben. Deshalb setzen wir uns dafür ein, unnötige Hürden beim Studium für ausländische Studierende abzubauen. Insbesondere muss es bereits eingeschriebenen ausländischen Studierenden erleichtert werden eine Verlängerung für ihr Visum zu erhalten. Darum unterstützen wir das autonome Ausländerinnen- und Ausländerreferat des UStAs in seiner Arbeit und wollen, dass dieses auch in Zukunft in der Verfassten Studierendenschaft vorhanden ist.
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Für mehr studentische Mitbestimmung und Transparenz
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Die studentische Vertretung in den offiziellen Gremien ist absolut ungenügend. Im Senat sind lediglich 3 von 57 Mitgliedern studentisch. Bei der Ausgestaltung der Satzung wurden uns zwar 2 ständige Gäste ohne Stimmrecht im Senat zugestanden. Aber auch 5 Vertretern ist es unmöglich die Meinung von 22000 Studierenden am KIT angemessen abzubilden. Deshalb fordern wir mindestens 10 stimmberechtigte, studentische Mitglieder im Senat.
Außerdem arbeiten viele Gremien am KIT absolut intransparent. Insbesondere Entscheidungen des Präsidiums und des Aufsichtsrates sind oft nicht nachvollziehbar und werden erst dann bekannt, wenn sie umgesetzt werden. Deshalb fordern wir öffentliche Protokolle in allen Gremien, wie es sie bereits heute im Senat gibt.
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Gegen Werbung auf dem Campus
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Wir sprechen uns klar gegen kommerzielle Werbung auf dem Campus aus. Es ist nicht Aufgabe des KIT als staatliche Einrichtung sich als Werbebühne für Konzerne anzubieten.
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Für mehr geeignete Zimmer für Studenten
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Die Zahl der Studierenden in Karlsruhe stieg in den letzten Jahren stetig an. Alleine am KIT stieg die Zahl in den letzten Jahren von ca. 18000 auf über 22000. Im gleichen Zeitraum blieb die Zahl der Wohnheimszimmer konstant. Dadurch haben viele Studierende, besonders die Studienanfänger am Anfang des Wintersemesters, große Probleme ein geeignetes Zimmer zu finden. Dies wird sich noch einmal verschärfen, wenn dieses Wintersemester der doppelte Abiturjahrgang an die Uni drängt. Hier braucht es schnell Abhilfe. Mittelfristig müssen neue Wohnheime gebaut werden. Hierzu müssen dem Studentenwerk Karlsruhe und dem Wohnheims e.V. Gelder und Flächen zur Verfügung gestellt werden.
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Für eine bessere Förderung von studentischer Kultur
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Zum Studium gehört für uns mehr als nur reines Pauken. Deshalb setzten wir uns aktiv für die studentische Kultur ein. Ob Unifest, Z10, AKK oder andere Kulturprojekte. Sie alle bereichern das studentische Leben in Karlsruhe und bieten den Studierenden Ausgleich vom Studienstress aber auch die Möglichkeit selbst - auch außerhalb des Mainstreams - aktiv zu werden. Die dadurch erlangten Erfahrungen könnten durch keine Vorlesung oder Seminar ersetzt werden.
